„Ich bin nicht behindert,…
„Ich bin nicht behindert,…

„Ich bin nicht behindert,…

4.8
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…wenn ich im Boot sitze.“ Mit diesen Worten begründete ich die Ablehnung der mir zugerechneten Silbermedaille in der Behindertenwertung bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft in der 2.4mR Klasse am Chiemsee.

Bereits seit etlichen Jahren habe ich Preise in der Behindertenwertung nur mit großem Zwiespalt angenommen; denn beim Fußballspielen bin ich ja behindert, in meinen Segelqualitäten aber nicht. Jetzt bin ich alt genug, diesen Zwiespalt zugunsten meiner Überzeugungen aufzulösen.

Der Vorstand der 2.4mR-Klassenvereinigung predigt auch durch seinen Sprecher und Influencer Heiko Kröger immer wieder, wir seien eine Bootsklasse, in der Männer und Frauen, Lange und Kurze, Junge und Alte, Behinderte und Nichtbehinderte gleiche Chancen haben. Zwischen Reden und Taten aber scheint eine Lücke zu klaffen. Denn wenn es keinen Unterschied gibt, braucht man ihn auch nicht in der Wertung zu betonen. Ganz abgesehen davon, dass der Vorstand jetzt von der „PARA-Klasse 2.4mR“ spricht. Das ist ein schrecklicher Rückschritt zur Behinderten-Klasse 2.4mR und hat nichts mit wirklicher Inklusion zu tun.

Ich jedenfalls bin bei dieser Meisterschaft Vierter geworden über alle Frauen, Lange und Nichtbehinderte hinweg. Mit diesem Ergebnis empfinde ich mich als inklusiv und nicht als exkludiert.

Ergebnisliste sowie ein Beitrag mit Bezug zum Verlauf der Regatta.

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22 Kommentare

  1. Harding

    As a “Disabled “ sailor I sail in multiple classes in the U.K. and there are no prizes for disabled only for winners. I do not wish to sail in a class that makes me disabled. Over the last 4 years I have had the pleasure of sailing in some German regattas and have had a great experience and welcome as a sailor not as a disabled sailor . Please don’t spoil what you have built in Germany

  2. Rudi Scheurich

    nur zur Info : die Behindertenwertung wurde in die IDM nur eingefügt, weil der vorher geplante City-Cup nicht stattfinden konnte. Der SCPC führt diese Traditionsregatta seit vielen Jahren aus und somit auch das Recht, eigene Wertungen durchführen zu lassen, wenn er für die Klasse einspringt, weil diese einen ungeeigneten Austragungsort für die IDM ausgewählt hat.
    Nicht einfach nur treten !

    1. Hallo Rudi,
      ich trete nicht, sondern in der Ausschreibung steht:
      B.5 Preise
      B.5.1. Vom Deutschen Behindertensportverband e.V. werden folgende Titel und Preise auf Grundlage der Behindertenwertung vergeben:
      Der/die Sieger/in trägt den Titel:
      Internationale/r Deutsche/r Meister/Meisterin 2021 (DBS) 2.4mR
      Medaillen für Platz 1 bis 3 Urkunden für Platz 1 bis 3.

      Unabhängig davon habe ich in der Vergangenheit 6x den PrienCityCup gewonnen und auch die Behindertenpreise entgegen genommen – mit immer größerem Zwiespalt, wie ich gesagt habe. Lass mich einfach dazu lernen – lebenslang!

    2. Ulli Libor GER 7

      Hallo Rudi Scheurich,

      Den MYC pauschal als einen ungeeigneten Austragungsort für eine IDM zu bezeichnen, ist eine faktenlose Wiederholung von falschen Behauptungen und Darstellungen.

      Es gehörte in das erfolgreiche Konzept des ehemaligen Vorstandes, mit der IDM in etablierte Segelvereine zu gehen, um hier das größtmögliche Potential für Neueinsteiger und Imagebildung für die 2.4mR Klasse zu erreichen.

      Dem MYC wurde von einem Teil des neuen Vorstandes unangekündigt und in nicht vertretbarer stilloser Art und Weise die IDM entzogen.

      Die Voraussetzungen im MYC, eine erfolgreiche IDM der 2.4mR Klasse durchzuführen, sind identisch zu denen im NRV, PYC und VSaW. Hier wurden erfolgreiche Internationale Deutsche Meisterschaften durchgeführt, welche die 2.4mR Klasse wesentlich vorangebracht haben.

      Wer an meiner Aussage zweifelt, dem empfehle ich, Ulli Fink im MYC zu kontakten.

      1. Schotty Schott

        Danke Ulli – für Deine Klarheit – gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass Funktionäre doch noch mal Lernen, aktive Segler zu verstehen – so wie Du – Paul Elvstroem – Willy Kuhweide – Achim Grüße – Rolf Mulka – &&& es uns als Jung wettfahrteams „trainierten“ – und endlich aufhören, aktive Segler zu dirigieren und reglementieren 🍀🍀🍀🍀🔱

      2. Rudolf Scheurich

        Hallo Uli Libor,
        na dann stell doch mal 50 Trailer und Fahrzeuge dort ab.
        Nicht der MYC ist ungeeignet, das ist ein sehr respektabler Verein. Allein der Platz dort ist sehr eingeschränkt. Und ist nicht meine Meinung alleine.

        1. Ulli Libor GER 7

          Hallo Rudi Scheurich,

          mit Deinen Argumenten sind wir jetzt genau da angelangt, wo wir vor 5 Jahren mit dem Erfolgskonzept mit der Meisterschaft im NRV begonnen haben.

          Unfassbar an Deiner Argumentation ist für mich, dass niemand mit den Organisatoren gesprochen hat, um die vorgesehene Lösung zu erfahren.

          1. Heiko Kröger

            Lieber Ulli,
            ich bin mir sicher, dass der MSC die bestmöglichen Wettfahrten ausgerichtet hätte. Der Verein verfügt über ein große Erfahrung und Ulli Finckh ist eine großartige Persönlichkeit.
            Problematisch wäre aber die stark eingeschränkte bzw. nicht vorhandene Barrierefreiheit für unsere Rollifahrer gewesen. Der MSC verfügt nur über wenige Stellflächen für Segler mit Behinderungen auf dem Gelände, die abends hätten geräumt werden müssen. Im Umfeld des MSC gibt es keine Parkplätze. Somit hätten alle Segler ein Problem gehabt, es sei denn, sie wären durch den Partner oder ein Taxi abgesetzt und abgeholt worden.
            Übernachtungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer sind in und um Starnberg kaum vorhanden und immer ausgebucht. Der nächstgelegene Campingplatz ist 18km entfernt und ebenfalls immer ausgebucht.
            Ich habe beim Fremdenverkehsamt und beim Ordnungsamt angerufen und diese Informationen bekommen.
            Ich wäre in Starnberg übrigens kein Camper gewesen und hätte mit dem Fahrrad 3 Min. zum Club gehabt.
            Dieses Privileg hätten aber nur wenige von uns gehabt.
            Ich glaube auch nicht, dass wir die großen Yacht Clubs aufsuchen müssen, um Mitglieder oder Anerkennung zu bekommen. Im NRV oder PYC waren wir zwar gern gesehen aber neue Mitglieder konnten wir dort keine gewinnen.
            Nebenbei bemerkt, war unser Auftritt im NRV auch nicht ganz günstig. Fast € 2.800 aus der Klassenkasse für Mützen und ein Abendessen sind eine Herausforderung für das Budget der KV.
            Liebe Grüße
            Heiko

          2. Hallo Heiko,

            jetzt wird hier langsam das Thema verfehlt. Wenn Du Abrechnungen mit dem alten Vorstand hast, dann mach das bitte auf den Seiten 2punkt4.de, aber nicht hier. Ansonsten wünsche ich Dir und Deinem Vorstand die Fast-Verdoppelung der Mitgliederzahlen in vier Jahren.
            Detlef

  3. Burkhard Hermes

    Lieber Detlef,
    zunächst einmal große Glückwünsche zum vierten Platz bei der IDM 2021. Ich finde es eine sehr besondere Leistung, wenn man bedenkt, dass Du lange Zeit nicht Segeln konntest, und vor allem aktuell auf sehr unsportliche und widerliche Art aus der KV persönlich angegriffen wirst. Das muss man bei so einer Meisterschaft erst einmal beiseitelegen können.
    Ich habe die allergrößte Hochachtung vor Deiner Überzeugung, und vor Deinem Entschluss, diese konsequent zu leben. Du bist damit ein besonderes Vorbild für den Weg der letzten Jahre, Inklusion Realität werden zu lassen. Leider geht der Vorstand der KV den entgegengesetzten Weg, und versucht eine Sonderstellung der klassifizierten Handicap-Segler zu halten oder zu reetablieren. Ich halte das für falsch. Die Attraktivität der Klasse als Inklusions-Klasse ist für die Zielgruppe (Dicke, Dünne, Lange, Kurze, Männer, Frauen, Alte, Junge, Behinderte, Nichtbehinderte, etc.) massiv höher denn als Para-Klasse. Und für fast alle Beteiligten interessanter und spannender.
    Viele Grüße
    Burkhard

  4. Jeen

    Auch finde es traurig das es so gekommen ist. Diese zusätzlich Wertung ist glaube ich nur gekommen damit es für bestimmte Personen oder Vereine Geld gibt. Sollte dies so sein ist dies ein ganz traurige Entwicklung. Ich Segel sehr gerne 2.4 und habe diese Klasse als herzlich und offen empfunden, sowohl am Land als auch aufs Wasser. Wir sollten absolut keine zwei Klassen draus machen nur damit Geld fließt. Verkauft euch nicht!

    1. Ulli Libor GER 7

      Hallo Jeen,

      ich kann Dir hier nur voll zustimmen.

      Zu ergänzen wäre, dass durch die gesonderten Para-Aktivitäten auch persönliche finanzielle Einkommen generiert werden. Ohne die Trennung in der 2.4mR Klasse sind diese gefährdet.

      1. Heiko Kröger

        Lieber Ulli,
        im Parasegeln wurde nie Geld verdient! Früher nicht und jetzt schon gar nicht. Der DBS unterstützt eine WM mit mittlerweile sehr bescheidenen Mitteln (Startgeld, Kilometergeld 20ct/km und einem geringen Tagessatz für Verpflegung und Übernachtung. Hinzu kommt ein Containertransport bei Überseetransporten.
        Da mehrer Boote in einen Container passen und die Para WM gemeinsam mit der offenen WM stattfindet, können so auch Segler ohne Behinderungen günstig mitgenommen werden.
        Wo ist also das Problem? Dass Leistungssport gefördert wird?

        Liebe Grüße
        Heiko

        1. Burkhard Hermes

          Hallo Heiko,
          Dein Einwand ist nicht plausibel. Natürlich gibt es Leistungsförderung aus verschiedenen Töpfen. Und die Größe der Töpfe hängt an dem Level der Top-Ereignisse. Das war sehr deutlich zu merken, als Segeln bei den Paralympics ausschied. Da sind die Budgets für Behinderten-Segeln geradezu implodiert.
          Und an den Budgets hängen einige direkt, andere indirekt, oder in zweiter und dritter Ebene. Mit Trainings, Events, Bootsmarkt, Verbände, Support, etc. Da wurde immer Geld verdient. Vielleicht nur nicht genug …

          1. Heiko Kröger

            Hallo Burkhard,
            ja, ohne Fördermittel ist Leistungssport nicht möglich. Und nachdem Segeln nicht mehr paralympisch ist, ist in vielen Ländern die Unterstützung der Segler komplett weggefallen. Damit sind auch in vielen Ländern (die Segler in ein tiefes Loch gefallen, da dort die 2.4mR fast ausschließlich von ehemals geförderten Seglern gesegelt wurde.
            Als Segeln noch paralympisch war, konnte ich ohne zusätzliche Sponsoren die sehr kostenintensiven Kampagnen nicht finanzieren.
            Mit dem Segelsport ist außerhalb des Profi-Sports kein Geld zu verdienen. Das war zu Ulli‘s Olympiazeiten genauso wie heute.

  5. Heiko Kröger

    Lieber Detlef,

    nochmal herzlichen Glückwunsch zum 4. Platz!

    Deine Gedanken zum Thema „Inklusion“ in unserer Klasse kann ich in weiten Teilen durchaus nachvollziehen und unterstützen.
    Auf dem Wasser sind wir Segler. Weder Alter, Geschlecht oder Behinderungen spielen in unserer Klasse eine entscheidende Rolle. So war das schon vor über 20 Jahren, so ist es heute und so wird es auch in Zukunft bleiben. Inklusion ist und bleibt die tragende Säule unserer Klasse!

    2019 haben wir einstimmig für die Ausrichtung einer gemeinsamen Meisterschafts-Veranstaltung gestimmt, bei der eine Ergebnisliste für alle Segler die Internationalen Deutschen Meisterschaft des DSV und eine Sonderwertung aus dieser Gesamtliste für Segler mit Behinderungen die Internationale Meisterschaft des DBS zukünftig gelten soll. Anlass war, dass wir erstmals zwei Meisterschaften (nach DSV und DBS) an getrennten Orten zu verschiedenen Terminen hatten.
    Insofern ist es keinesfalls so, dass der aktuelle Vorstand den Behinderten- oder Parasport neu aufleben oder ihm eine stärkere Bedeutung zuteil werden lassen will. Die Förderung des Behindertensports ist von Anbeginn der Klassenvereinigung auch in unserer Satzung verankert (§2; 2); f)).

    Der Behindertensport (ja, ist ein doofes Wort aber so heißt er nunmal) ist seit Anbeginn unserer Klassenvereinigung immer schon ein fester Bestandteil. Genauso, wie die Inklusion schon immer in unserer Klasse gelebt wird. Der einzige Unterschied zu früher ist, dass der Begriff „Inklusion“ erst vor 6-7 Jahren aufkam.
    Unsere Klasse segelt also immer schon inklusiv und nur anlässlich einer Deutschen Meisterschaft und der Weltmeisterschaft wird eine Para-Wertung mit entsprechendem Titel ausgesegelt.
    Ich sehe in diesem Verfahren keine Abkehr von der Inklusion, sondern nur eine für diese wenigen (2) Events spezielle Disziplin innerhalb unserer Klasse. Das ist keine Exklusion (Exklusion bedeutet Ausgrenzung) sondern höchstens als temporäre Integration (bedeutet, dass innerhalb einer Gruppe eine klar abgegrenzte Gruppe besteht) für einen speziellen Event zu bezeichnen.
    Wir sind von einer inklusiven Gesellschaft noch weit entfernt und selbst, wenn wir in unserer Klasse nicht zu 100% alle Regatten ausschliesslich inklusiv gestalten, sind wir trotzdem ein strahlender Leuchtturm im Segelsport und sogar in der gesamten Sportwelt!
    Es gibt mittlerweile einige Vereine, die eine gewisse Barrierefreiheit herstellen konnten aber selbst der SCPC in Prien musste die Steganlagen für unsere IDM durch den THW erweitern lassen. Die finanziellen Mittel dafür wurden auch durch den Deutschen Behindertensportverband (DBS) zur Verfügung gestellt. Dieser Zuschuss kam uns allen zugute! Andere Vereine sind bisher für den Segelsport für Menschen mit Behinderungen nicht ansatzweise gerüstet. Wir werden daher noch viele Jahre auf die Unterstützung durch den DBS angewiesen sein.
    Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir, wenn wir die Para-Wertungen und Meistertitel nicht mehr hätten, eine ganz normale Bootsklasse, wie ein Contender, 505er oder O-Jolle wären. Das sind alles tolle internationale Bootsklassen. Unsere große mediale Aufmerksamkeit bekommen wir aber dadurch, dass wir die Para Events haben.
    Durch die überregionale Berichterstattung in den Medien werben wir aber nicht nur für unsere Klasse sondern demonstrieren auch, dass Menschen mit Behinderungen überhaupt in der Lage sind, Segeln zu können. Damit haben wir in den letzten Jahrzehnten viel Menschen erreicht und den Segelsport für Menschen mit Behinderungen erst bekannt gemacht. Das finde ich persönlich sehr wichtig!
    Seit ich in Sydney Gold bei den Paralympics gewonnen habe, war ich als der paralympische Segler Heiko Kröger bekannt, der früher auch ganz gut Laser segelte. Das hat mich immer sehr gewurmt und ich werden auch in Zukunft nicht müde immer wieder darauf hinzuweisen, dass wir alle Segler einer internationalen Klasse sind und das Boot nur in wenigen Fällen als Para-Boot zum Einsatz kommt!
    Das Image der „Behinderten-Bootsklasse“ ist über die letzten 10 Jahre durch unsere gemeinsamen Anstrengungen immer weiter in den Hintergrund gerutscht. Es vollständig vergessen zu machen, ist nicht einfach. Ich glaube aber es ist der falsche Weg, den Para- oder Behindertensport in unserer Klasse abzuschaffen um dieses Ziel zu erreichen.
    Wir müssen vielmehr zeigen, dass unsere Klasse eine zwar aussergewöhnliche aber letztlich „normale“ Klasse ist.
    Durch unsere bekannten „Neuzugänge“ Ulli Libor, Frank Schönfeld, Kalle Dehler etc. haben wir einen deutlichen Schritt in Richtung Anerkennung als „normale“ und attraktive Klasse getan.
    Ich sehe die Umsetzung der absoluten Inklusion (keine Para Meisterschaften mehr) derzeit als durchaus erstrebenswerte Vision für die ferne Zukunft. Wir haben deutliche Zeichen gesetzt und die Messlatte für andere Sportarten fast unerreichbar hoch gesetzt. Mehr müssen und sollen wir im Moment nicht anstreben. Wenn die Zeit reif ist, bin ich der Letzte, der an alten Strukturen klebt.

    Viele Grüße
    Heiko

    1. Hallo Heiko,
      auf einen langen Kommentar eine kurze Antwort: Ich verstehe, dass Du dem Para-Segeln nachtrauerst, weil Du bei den Paralympics wieder starten willst. Das ist aber realistischerweise Vergangenheit und die Zukunft liegt zumindest beim 2.4er im inklusiven Segeln, das nicht gleichzusetzen ist mit Para-Segeln. Eine schöne Definition lautet: Inklusion ist dann erreicht, wenn man nicht mehr darüber spricht. Das wünsche ich mir – auch bei Dir.
      Detlef

      1. Christoph Troemer

        Ich möchte mich jetzt doch auch zum Thema melden. Einfach weil ich glaube, dass vielleicht noch etwas zu löten ist. Am Ende sollte es doch nur um unseren schönen Sport in diesem schönen Boot gehen und wie man ihn am besten ausüben kann.
        Die Argumente verstehe ich, wundere mich nur über die Schärfe im Ton. Die meisten Konflikte entstehen nach meiner Meinung durch mangelnde Kommunikation oder /und mangelnde Information.
        Dass mangelndes Verständnis für die Position der anderen Partei vorliegt glaube ich an dieser Stelle nicht.
        Vielleicht bin ich naiv, aber ich möchte vorschlagen, dass der alte und der neue Vorstand sich in einem online-Meeting treffen und die Argumente austauschen. Es sollte nicht darum gehen die Meinung des Anderen umzudrehen. Da sehe keine Chance. Vielleicht ist es aber hinzubekommen, dass jede Seite erkennt, dass alle Beteiligten im Grunde doch nur das Beste für unseren Sport wollen. Nur auf anderen Wegen. Vorwürfe und Missverständnisse müssten in respektvollem Ton auf den Tisch. Eine Einsichtsfähigkeit in eventuell gemachte Kommunikationsfehler wäre hilfreich. Am Ende bekommen wir vielleicht wieder einen respektvollen Umgang miteinander hin und können uns ohne Groll auf der Regattabahn treffen.
        Vielen Mitgliedern scheint es so zu gehen, dass sie eigentlich gar nicht recht greifen können was Ursache und Anlässe dieses Konflikts sind.

        Vielleicht überschätze ich an dieser Stelle meine Fähigkeiten, aber ich würde mich als Moderator anbieten. Es kann aber auch gern jemand anders diesen Part übernehmen wenn ich als befangen wahrgenommen werde.
        Es ist doch einfach verheerend welches Bild wir im Moment als deutsche 2.4-Gemeinschaft abgeben. So viel ist erreicht worden!!!!
        Zeigt doch einmal, dass hier kultivierte Leute agieren.
        Ich würde mich sehr über eine Antwort des betreffenden Personenkreises freuen.

        Beste Grüße
        Christoph

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